Drei Monate lang ist das 10-Zoll-Tablet mit Dual-Core-Prozessor exklusiv beim Rosa Riesen erhältlich, und zwar für 700 Euro in der Version mit UMTS und 32 GByte. Es hat keinen SIM-Lock und ist ohne Telekom-Mobilfunkvertrag erhältlich. Zudem bieten einige Händler diese Telekom-Version an, teilweise zu etwas niedrigeren Preisen. Auch haben viele Händler schon die 32-GByte-Version Xoom WiFi ohne UMTS im Angebot, meist zu Preisen um 600 Euro. Damit kostet es so viel wie die 32-GByte-Version des iPad, wobei der Straßenpreis schnell etwas fallen dürfte.
Motorola verkauft das Xoom seit dem 24. Februar in den USA. In einem ersten Test der c't erwies es sich als durchaus interessantes, aber noch fehlerbehaftetes Tablet. Im direkten Vergleich mit Apples iPad 2 (siehe c't 8/11) punktete es mit vielen guten Ideen und der besseren Ausstattung, blieb aber vor allem beim Angebot an Tablet-Apps und an Multimedia-Inhalten zurück. Seitdem hat sich wenig getan: Das Angebot an auf Tablets angepassten Apps und Spielen wächst nur sehr zögerlich, wohl auch weil noch kein weiteres Android-3-Tablet auf dem Markt ist. Den Bug, dass der SD-Slot nicht benutzbar ist, hat Google laut Fußnote im Telekom-Datenblatt nicht behoben. Ein Android-Update steht Gerüchten zufolge kurz vor der Tür, man hofft auf eine Performance-Steigerung speziell der Tegra-2-Grafikengine und Fehlerbeseitigungen.
dat repair führt den Service für das Motorola XOOM durch.

